Tipps für Nähanfänger

Ist die Maschine gereinigt?

Nehmen Sie sich die Zeit um den Greiferbereich (dort wo der Unterfaden ist) von Fusseln und Staub zu reinigen.  

Greifer reinigen:

  • Unterfadenspule entfernen
  • Stichplatte entfernen
  • Spulenkapsel herausnehmen und reinigen
  •  mit Pinsel grobe Verschmutzung reinigen

Der Staubsauger kann feinere Fusseln aus der Maschine heraus saugen. Druckluft ist nicht empfehlenswert, da der Schmutz in die Maschine geblasen wird.

 
Spulenkapsel reinigen:

  • Zwischen den Spannungsplättchen mit der Ecke eines Papiers reinigen. Hier haften oft Rückstände der gewachsten Garne.

Nadeln regelmässig wechseln

Eine Nähnadel wird stark beansprucht und hat eine beschränkte Lebensdauer. Diese ist abhängig von den Schleifkräften, der Dicke des Materials, des Nähfadens und auch der Nähmaschine selbst. Diese Kräfte können die Nadelspitze verletzen, die Oberfläche beschädigen und auch die Nadel brechen, sie sind die Feinde des Nadellebens. Solche  Beschädigungen können direkt sichtbare Auswirkungen haben – es gibt Löcher in die Stoffe.

Das regelmässige Wechseln der Nadeln ist vor allem bei Jersey ausgesprochen wichtig, da die Maschen empfindlich sind, sogar feine Beschädigungen der Nadelspitzen zerstören die Maschen des Jersey.

Eine Haut Cuture Schneiderin wechselt die Nähnadel täglich. Machen Sie es sich zur Gewohnheit bei jedem neuen Nähprojekt die Nadel zu wechseln.

Nadeltyp anpassen

Verwenden Sie die richtige Nadel für den entsprechenden Stoff. Es gibt viele verschiedene Arten von Nadeln, die in der Dicke und der Art der Punkt variieren. 

Tipps:

  • Universalnadel für gewobene Stoffe
  • Jerseynadeln mit Kugelspitzen für dehnbare Stoffe
  • Overlocknadeln mit längerer, gerundeter Spitze für Overlockmaschinen

Lesen Sie die Schnittmusteranleitung

Man denkt, dass alles klar ist und wirft nur einen Blick auf das Muster. Es ist jedoch eine gute Idee zuerst die ganze Anleitung durchzulesen und dann in der richtigen Reihenfolge das Projekt anzugehen.

Markieren Sie wichtige Punkte der Anleitung und notieren was vom Muster verändern wollen.

Vorwaschen der Stoffe

Vor allem wenn Sie mehrere Stoffe kombinieren ist es sinnvoll wenn diese erst vorgewaschen werden. Nichts ärgerlicheres als wenn sich das neue Nähobjekt nach dem Waschen völlig verzogen hat weil der eine Stoff nicht eingegangen ist und der andere fast 10% schrumpft.

Verwenden Sie eine gute Schere

Mit einer scharfen Stoffschere macht das Hobby gleich beim Zuschneiden mehr Freude. Die Schere sollte dann auch nur zum Schneiden von Stoffen eingesetzt werden. Es gibt verschiedene Längen, Gewichte und Griffe die unterschiedlich in der Hand liegen.

Es gibt auch praktische Scherenschleifer, welche die Schneideflächen wieder schärfen können.

Rollschneider sind ebenfalls sehr praktisch. Wenn man eine gerade Linie schneiden möchte geht das am einfachsten auf einer Schneidematte, man schneidet einfach entlang dem Schneidelineal.

So schnell hat man eine Hose zum Kürzen noch nie vorbereitet - Abstecken - Abmessen (Nahtzugabe nicht vergessen) - alles einmitten und schneiden. 

Das Bügeleisen ist Ihr Nähbegleiter

Gut gebügelt ist halb genäht! Diese Schneiderinnen Weisheit trifft zu 100% zu

Nähte gehören auseinandergebügelt, so werden die Übergänge fliessender und es kräuselt viel weniger. Auch als Bügelmuffel sollten Sie sich überwinden und bald merken dass das Nähen von vorgebügelten Nähten einfacher geht.



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